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Warum ich keinen Hund mehr möchte und trotzdem gerne Gasthundemama bin

Ich bin mit Hunden und überhaupt vielen Haustieren aufgewachsen. Katzen , Meerschweinchen, Schildkröten und sogar junge Hähne lebten in unserem Haus. Mein Onkel züchtete kurze Zeit Schäferhunde, so gab es dann auch für viele Wochen einen Rudel Welpen. Ich war mit unserer Schäferhündin Anja im zarten Alter von neun Jahren sogar einmal Jugendstaatsmeisterin in Unterordnung und Fährte. Nach der Schulzeit war ich dann stolze Hundemama, als die Beziehung zum Hundevater zerbrach, blieb Edda beim Herrchen und ich war dann 15 Jahre ohne einem vierbeinigen Begleiter.

FAMILIENHUND DODI

Erst als meine Kinder etwas größer wurden, zog wieder ein haariger Gefährte bei uns ein. Nicht weil ich es wollte, sondern die Kinder. Ich wusste natürlich, dass sich die anfängliche Euphorie schnell legen  und letztlich die Obsorge bei mir hängen bleiben würde. Unser Mischling hörte auf den klingenden Namen Dodi, weil er just an jenem Tag auf die Welt kam, als Diana und Dodi in Paris in einem Tunnel das Zeitliche segneten. Wir Österreicher nennen einen Tolpatsch gerne Dodl, und so riefen wir auch bald unser Haustier, nachdem es sich dem entsprechenden benahm. Dodi war für mich irgendwie wie ein fünftes Kind und er war bis zu seinem Tod vor mittlerweile 9 Jahren auch sehr auf mich fixiert. Als wir ihn knapp nach Silvester einschläfern lassen mussten, weil er einen inoperablen, hoch aggressiven Tumor auf der Leber hatte, war für mich das Thema Hund erledigt. Zumal sich auch unsere Wohnverhältnisse verändert hatten. Wir wohnten mittlerweile nicht mehr in unserem großen Haus, sondern in einer Innenstadtwohnung. Was zur Folge hatte, dass man mit dem Tier drei Mal täglich ausgiebig spazieren gehen musste. Bei jedem
Wetter, zu jeder Jahreszeit. Es war auch immer sehr schwierig einen Hundesitter zu finden, nachdem meine Omi einige Zeit davor verstorben war, die sich um ihn kümmerte, wenn wir als Familie verreisten. Vier Kinder konnte man leichter unterbringen, als einen Hund.

EIN HUND ALS REHA?

Als ich schließlich 2011 an Krebs erkrankte und für fast ein Jahr komplett aus dem Leben gerissen wurde, erwies es sich als gut, dass keine Verantwortung für ein Haustier mehr vorhanden  war. Mein Mann und auch die Kinder meinten dann, ein Hund wäre gut für meine Genesung, ich winkte aber dankend ab. Ich war so sehr mit mir und meiner Erkrankung und den Folgen beschäftigt, dass da kein Hund Platz gefunden hätte. Ich wollte keine Bindung zu einem Tier eingehen, keine Verantwortung übernehmen und vor allem wollte ich mich frei bewegen, so weit es mir überhaupt möglich war.
Heute reise ich sehr viel, bin auf vielen Veranstaltungen und vor allem möchte ich nicht mehr bei jedem Wetter spazieren gehen. Gerade im Winter, wenn meine Narben Probleme machen, dann kann ich oft gar nicht länger ins Freie gehen. Somit ist das Thema eigener Hund ad acta.

ALTERNATIVE GASTHUNDEMAMA

Aber! Ja, aber seit ein paar Jahren ergibt es sich öfter, dass ich für ein paar Tage einen Hund in Obhut nehme. Von Freunden , die auf Urlaub fahren oder siedeln oder einfach ein paar Tage ihr Tier unterbringen müssen. Gerade hatten wir den Hund einer Freundin unserer Kinder im Haus. Kessy eine alte Schäferdame mit freundlichem Gemüt. Ich war nicht wirklich für sie zuständig, weil sich Sohn und Schwiegertochter kümmerten, aber sie war in unserem Haushalt. Schon Anfang Dezember kommt der Mischling der besten Freundin meiner Mama für eine gute Woche bei uns unter, weil sie endlich nach Jahren einmal auf Urlaub fahren möchte. Ja, da springe ich gerne ein. Eine Woche bis 10 Tage, das geht ganz gut, aber auf Dauer, nein, da möchte ich keinen Hund mehr.
Ich bin schon gespannt, wie es mir mit dem Gassi gehen ergehen wird. Es ist dann Dezember und die Tage sind sehr kurz. Zumindest gegen die Kälte habe ich vorgesorgt, denn ein warmer Outdoor Mantel von Peak Performance ist bei mir eingezogen, genau der richtige für kalte Temperaturen.

Info für die werte Leserschaft
Vor wenigen Wochen hat im Salzburger Europark ein Peak Performance Store seinen Pforten geöffnet. Ich bedanke mich für die freundliche Kooperation.  

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