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Antwerpen; Stadt mit vielen Überraschungen

Also Antwerpen. Die Stadt stand nicht so wirklich auf meiner Bucket-List, weil ich mich nie wirklich mit ihr befasst hatte. Ja es gab einen Verwandten meines Mannes der an einer der Diamanten-Börsen tätig war und somit Zugang zu günstigen Preisen hatte. Rubens hatte ich bis zu meinem Aufenthalt noch im Kopf und belgische Modemacher, wie Dries van Noten oder Ann de Meulemeester, und das war es dann schon.
Natürlich hatte ich mich vor der Reise ein wenig eingelesen und informiert, und vor allem wollte das Büro von Visit Flanders ungefähr wissen, was man für mich eventuell organisieren müsste. Eine Führung durch das Diamantenviertel war auf meinem Wunschprogramm, wobei ich jetzt erwähnen muss, dass dieser Stadtteil enttäuschend langweilig ist. Zu meinem großen Glück marschierte meine nette Stadtführerin dann noch mit mir durch die halbe Stadt, so dass ich auf die restliche Zeit, die ich fast ausschließlich alleine verbrachte, bestens vorbereitet war. Doch ganz von vorne. Mein erster Tag in Antwerpen.

MODESTADT ANTWERPEN

Fashion Antwerpen

Antwerpen Fashion
Nach meiner Ankunft ging es schnell ins Hotel, Gepäck abgeben, von den anderen verabschieden und planlos ab ins Getümmel. Das Hotel Les Nuits befindet sich mitten im Stadtzentrum und so lag das Viertel mit den ganzen hochwertigen Modelabels vor der Türe. Wie in vielen großen Städten findet man sämtliche internationale Anbieter und dazwischen kleine Boutiquen und belgische Trendsetter. Weiter ging es auf Antwerpens Haupteinkaufsstraße Meir. Dort reiht sich eine internationale Modekette an die andere. Noch dazu war Abverkauf und Menschenmassen bewegten sich langsam über die breite Straße. Genau einen Laden habe ich betreten um ihn genau so schnell wieder zu verlassen. Nicht einmal die sehr günstigen Preise waren ein Grund , um zu bleiben. Sehenswert in dieser Straße ist auf alle Fälle der Stadsfeestzaal, heute in Shoppingcenter, und vor gar nicht so langer Zeit ein Veranstaltungssaal. Besonders faszinierend fand ich in der Verlängerungsstraße einige Bauwerke im eklektischen Stil. Die erinnerten an Märchenschlösser und stehen erstaunlicherweise größtenteils leer. Der Grund dafür ist, dass die Besitzer zu Gunsten der Verkaufsflächen im Erdgeschoss, die Zugänge in die Etagen verbaut haben, so wurde mir von meiner Stadtführerin berichtet.

Stadsfeestzaal Antwerpen

Eklektischer Baustil Antwerpen

RUBENS-STADT ANTWERPEN

Dann machte ich mich in das wohl bekannteste Gebäude in Antwerpen auf. Das Rubens Huis am Wapper. Für Antwerpenbesucher ist dieses Haus ein Pflichprogramm. Nicht nur die gezeigten Bilder sind grandios, sondern auch das Gebäude selber. Man sieht heute noch, welche Geldmittel Peter Paul Rubens zur Verfügung hatte. Für mich als Foodbloggerin auch sehr interessant die vielen Gemälde, die aufwändige, luxeriöse Lebensmittel zeigen. Vergleichbar mit den heutigen Foodfotos auf Instagram.

Rubens Haus Antwerpen

Claudia Braunstein

Rubens Huis Antwerpen
Nach diesem doch sehr intensiven Museumsprogramm  ging es retour in mein nettes Hotel und anschließend in das angesagteste Fischrestaurant von Antwerpen, das Fiskebar, das fussläufig gut zu erreichen war. Mit gut Glück konnte ich einen sehr netten Abend an der Bar verbringen, denn ein Tisch ist dort nur nach längerer Vorbestellung zu ergattern. Bei wunderbaren Austern, Ceviche und Crème Brûlée konnte ich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachgehen. Nämlich Menschen beobachten.

Fiskebar Antwerpen

Hotel Les Nuits Antwerpen

Info für die werte Leserschaft

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Visit Flanders.

2 Comments Antwerpen; Stadt mit vielen Überraschungen

    1. Claudia Braunstein

      Liebe Tanja, dann warte ab, was da noch alles kommt. Ich war ja nicht nur einen Tag dort und die Stadt ist wirklich toll und bietet unglaublich viel Abwechslung. Liebe Grüße nach OÖ, Claudia

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