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Von Tempeln und Prophezeiungen

Gut zwei Wochen sind nun schon vergangen, dass ich aus Thailand zurückgekehrt bin. Noch nie ist mir die Fotoauswahl so schwer gefallen, wie nach diesen fünf intensiven Tagen in Chiang Mai und Bangkok. Ich habe hunderte Bilder mit nach Haus genommen und eigentlich würde ich ja gerne alle herzeigen. Wer sich noch an stundenlange Dia-Abende von irgendwelchen Anverwandten erinnern kann, weiß, dass sich niemand für hunderte Fotos am Stück interessiert. Es fällt mir auch ein wenig schwer, die Themen einzukreisen, so viel durfte ich in diesen Tagen, erleben, spüren und sehen.

ESSEN UND TEMPEL

Ein Hauptziel  während meiner Thailandreise waren neben gutem Essen auch zahlreiche Tempel. Alleine in Chiang Mai und Umgebung haben wir vier große Tempelanlagen besucht. Eine imposanter, als die andere und vor allem so grundlegend verschieden.
Allen gemeinsam ist, dass man aus dem Staunen nicht heraus kommt. Pomp, Prunk, Gold, Mosaike, Glanz, Gloria und oftmals in unseren Augen Kitsch. Es ist auch mancherorts ein wenig schwierig zu erkennen, ob die Bauwerke älteren Datums sind, oder relativ neu.
Unsere Fremdenführerin Tami hat uns während des Aufenhaltes mit so vielen Informationen und geschichtlichen Aspekten gefüttert, dass ich eigentlich ein ganzes Buch verfassen könnte.
Ich glaube nun nicht, dass meine geneigte Leserschaft unbedingt mit solchen Details überhäuft werden möchte, darum möchte ich mich ein wenig kurz halten.

PROPHEZEIUNG IN WAT DOI SUTHEP

Ein ganz persönliches Erlebnis muss ich aber festhalten. Im ersten Tempel, nördlich von Chiang Mai, Wat Phra That Doi Suthep, wurde mir angeboten an einem religiösen, buddhistischen Ritual teilzunehmen. Dabei schüttelt man einen Becher mit bezifferten Stäben. Die Ziffer des ersten Stäbchens das herausfällt, führt einen zu einer Prophezeiung. Die in meinem Fall unter anderem lautete:

You get great fortune to you. Every body loves you. You will get a baby boy.

Tja. Ich werde in diesem Leben keinen Baby Boy mehr bekommen, allerdings macht mich meine ältere Tochter wieder zur Omi und nun warten wir alle gespannt, ob die Prophezeiung auch eintritt.
Um diesen Tempel ranken sich zahlreiche Legenden. So soll in der Anlage der berühmte weiße Elefant begraben liegen. In der großen, goldenen Chedi befindet sich angeblich auch eine Reliquie von Buddha. Ursprünglich stammt der Bau wohl aus dem 14. Jahrhundert. Erst seit 1935 kann man ihn über eine Straße erreichen.

WAT UMONG

Von dieser eher unscheinbaren Tempelanlage, der sich großteils in einem Tunnelsystem befindet, war ich besonders fasziniert. Es gibt dort nämlich auch einen Buddhafiguren Friedhof. Die Menschen bringen dort ihre beschädigten Buddhas hin, da diese offenbar nicht einfach weggeworfen werden dürfen. Das Gelände ist teils bewaldet, auch ein kleiner See befindet sich dort. All das lädt zum Verweilen und Besinnen ein.

WAT PHRA SINGH

Diese Anlage liegt mitten in der nordthailändischen Stadt Chiang Mai, die einstmals auch Hauptstadt des früheren Königreiches Lan Na war. Auch hier wird man wieder von einem unglaublichen Prunk überrascht. In einem der Tempel befindet sich eine Gruppe von Mönchen, die aus Wachs geformt wurden. Und zwar so lebensecht, dass ich minutenlang das Gefühl hatte, angestarrt zu werden.

WAT BAN DEN

Bei dieser relativ neuen Anlage war ich mir nicht ganz sicher, ob wir hier nicht in einem Ableger von Disneyland gelandet waren. Viel Glanz und Spiegelmosaike sind hier anzutreffen. Faszinierend sind auch die großen glitzernden Hähne. Hier hatten wir eine sehr nette Begegnung, denn unser Begleiter vom Thailändischen Tourismus Amt, Somchai, traf ganz zufällig auf eine Bekannte aus Frankfurt. Ja, die Welt ist ein echtes Dorf.

Mein Fazit zu thailändischen Tempeln:

Viel Glanz und Gloria. Überschwänglicher Prunk. Und Thailänder nehmen ihren Glauben doch sehr ernst. Zumindest hatte ich diesen Eindruck in den kurzen Tagen. 
Info für die werte Leserschaft
Wat Phra That Doi Suthep
Wat Umong
Wat Phra Singh
Wat Ban Den
Meine Reise nach Thailand fand in freundlicher Zusammenarbeit mit Green Pearls und dem Thailändischen Fremdenverkehrsamt statt. Der Inhalt des Artikels entspricht meiner persönlichen Meinung. 

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