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Ausflug / Restaurant

Schloss Walpersdorf; ausgewählte Möbel und wunderbares Essen im Balthasar

Unlängst war ich wieder einmal im Waldviertel. Meine Mama feierte Geburtstag und meine Schwester lud zum Mama-Töchter-Urlaub ins lapura ein. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen in den fünf Tagen ein paar Ausflüge in die Umgebung zu machen. Das scheiterte nicht nur daran, dass wir schlicht zu faul waren, uns aus dem Haus zu bewegen. Gut, einmal waren wir in der Burg hoch über Gars, aber ansonsten hatten sämtliche Ausflugsziele im Februar geschlossen. Somit vergnügten wir uns im Wellness- und Spabereich, oder beim Essen.

ZWISCHENHALT IN WALPERSDORF

Aber auf der Heimreise wollten wir noch einen wunderbaren Zwischenstop einlegen. Das Schloss Walpersdorf war unser Ziel. Nie gehört zuvor, so muss ich gestehen, aber meine Schwester hat eine Spürnase für schöne, außergewöhnliche Orte, noch dazu wenn es dort Interior und gutes Essen gibt.
Das Renaissance-Schloss gelangte 2013 in den Besitz von Markus Lederleitner, der es seitdem sanft renovierte. Ein großer Teil des Gebäudekomplexes beherbergt die Verkaufsaustellung von Lederleitner Home. Bei unserem Spaziergang durch die zahlreichen Säle hatte ich einige Male den Gedanken bei meiner Rückkehr meine bestehenden Möbel umgehend zu entsorgen und durch neues Interieur zu ersetzen. Das wird sich nicht ganz ausgehen, aber ich werde wohl meine Farbakzente der letzen Jahre ins Archiv verschwinden lassen und ein paar neue Farbtupfer im Wohnbereich einziehen lassen. Nicht nur wunderbare Möbel stehen dort schön dekoriert herum, auch das Herz von Geschirrliebhabern schlägt hier höher. Natürlich musste ich wenigstens eine Schale und einen Löffel mitnehmen. Fotoprob für den Foodblog.

SCHLOSSKÜCHE BALTHASAR

Nach dem anstrengenden Rundgang über zwei Etagen und unzähligen Eindrücken muss man förmlich in der Schlosswirtschaft Balthasar Platz nehmen.
Mit zwei Hauben ist das Lokal bereits gekrönt. Roland Pieber heißt der junge Küchenchef, der auch schon im Taubenkobel und im Landhaus Bacher in der Küche stand. Geboten wird eine frische, bodenständige Küche. Da steht mitten in der Wirtsstube eine alter Holzofen auf dem in zwei Töpfen Suppen vor sich hinbrodeln. Auf der Karte findet man neben Gulasch vom Rinderbackerl, auch Bratl vom Duroc-Schwein. Leider nichts mehr für mich. Dafür gab es ein exzellentes Parfait von der Wildleber und marinierte Traisental Lachsforelle. Ich bat darum die Beilagen, die für mich nicht in Frage kamen einfach weg zu lassen. Was zur Folge hatte, dass das Parfait wirklich total puristisch auf dem Teller thronte. Mama und Schwester genossen ein duftendes Spitzkraut. Und dann gab es als Draufgabe eine himmliche Nachspeise namens Milch&Honig, das uns dreien zu spitzen Freudenausrufen verleitete.


Mein Fazit. Es zahlt sich aus, auf dem Weg nach Wien den kleinen Umweg in die Nähe von Herzogenburg zu machen. Es zahlt sich auch aus, von Wien aus einen schönen Ausflug zu machen.
Im Schloss kann man nicht nur heiraten und Feste feiern, es gibt sogar eine Ferienwohnung zu mieten. Eine Option, um ein paar Tage Urlaub in Niederösterreich zu machen, um die umliegenden Kulturgüter zu erkunden.

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