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Es muss wieder mehr Sport in mein Leben

Dieser Satz ist so schnell hingesagt, aber es ist wirklich an der Zeit, dass ich meine total vernachlässigte Fitness wieder in den Griff bekomme. Wenn sich das eine oder andere Miniaturspeckröllchen auch noch verabschiedet, dann soll es mir Recht sein.
Zurück an den Anfang möchte ich fast sagen. Ich habe seit meinem Darmverschluss im Juni 2016 mein Sportprogramm total vernachlässigt. Bis auf mein wöchentliches Bewegungstraining und die wenigen Dehnübungen, die ich fix im Alltag integriert habe, war da nichts mehr. Ja, ich gehe viel spazieren, aber hauptsächlich in der Ebene.

ZWANGSPAUSE NACH NOTOPERATION

Nach der Notoperation konnte ich natürlich über Wochen keinen Sport betreiben. Bis zu einem halben Jahr soll man die Bauchdecke ganz strikt schonen. Dann wurde es Winter und meine Atemprobleme hatten mich total im Griff. Wieder ein Grund, um auf regelmäßiges Ausdauer- und Krafttraining zu verzichten. Und somit war ich mitten in diesem Teufelskreis. Kein Training, null Kondition. Auf Grund dessen keine Lust auf Training.

MITGLIED IM VITA CLUB

Seit vier Jahren bin ich Mitglied im Salzburger Vita Club, dort gehe ich regelmäßig im Schnitt alle 10 Tage zur Physiotherapie. Und trotzdem habe ich es in den letzten Monaten nicht geschafft ein einziges Mal auch zum Training zu bleiben. Im Sommer hatte ich sogar die Mitgliedschaft ruhen lassen. Und eigentlich war ich schon nahe daran das Membership überhaupt aufzulösen, weil ich null Antrieb für sportliche Betätigungen hatte. Der Teufelskreis, wie erwähnt.

Bein Presse im Vita Club Süd in Salzburg

PLÖTZLICH 60 KG UND EINE UNENTDECKTE SKOLIOSE

Zwei grundlegende Dinge sind dann noch dazu gekommen. Im Juli habe ich mein jährliches Bikinifoto am Fuschlsee geschossen. Immer an der selben Stelle im selben Bikini. Nur die Figur war heuer nicht wieder zu erkennen. Jaja, ich weiß, der Zahn der Zeit, das Alter usw. Lauter schöne Ausreden. Tatsächlich hatte ich seit vorigem Jahr sechs Kilo zugenommen und plötzlich zeigte die Waage 60 Kilo. Ich schreibe diesen Umstand vor allem meiner mangelnden sportlichen Betätigung zu. Am Essen liegt es aus bekannten Gründen eher nicht. Man könnte das nun als Eitelkeit abhaken, aber das tue ich nicht, mir ist Aussehen einfach wichtig.
Was jedoch noch viel erschreckender ist, vor Kurzem musste ich zum Röntgen. Eigentlich ging es dabei um meinen Darm. Und da wird die Wirbelsäule natürlich mit abgebildet. Was soll ich sagen, ich bin so erschrocken und  habe mich gefragt, wie ich mit dieser Verkrümmung überhaupt aufrecht durchs Leben gehen kann. Ich habe eine angeborene Skoliose im Brustwirbelsäulenbereich. Das ist sozusagen ein Erbstück und macht mir eigentlich nie Probleme, aber dass die Lendenwirbelsäule auch so dermaßen verbogen ist, das wusste ich wirklich nicht. Dieser Umstand bedeutet, dass ich umgehend mit einer ordentlichen Vorbeugung beginnen muss. Den Rücken stärken und auch die Bauchmuskulatur, um die Wirbelsäule gut zu stabilisieren und weitere Schäden aufzuhalten.

Schlaffe Oberarme

Röntegenaufnahme Skoliose in der Lendenwirbelsäule

UNTERSTÜTZUNG DURCH DEN VITA CLUB

Da kam der Vorschlag einer Kooperation mit dem Vita Club genau zum richtigen Zeitpunkt. Warum? Ich bin nun praktisch gezwungen wieder ein regelmäßiges Training zu absolvieren, weil ich ja nun unter Beobachtung stehe, sozusagen. Meine Trainerin Carmen, von der ich schon seit Anbeginn vor vielen Jahren betreut werde, kann nun online meine Aktivitäten überprüfen. Ich finde das wirklich gut, weil das für mich ein großer Ansporn ist. Zuhause bleiben, weil das Wetter schlecht ist, gibt es nun nicht. Training abblasen, weil mich irgendjemand zu einem netten Brunch überreden möchte, gibt es nicht. Einfach zu faul zu sein und verschieben, gibt es nicht. Lediglich, wenn ich unterwegs bin, dann muss ich den Plan abändern.

DIE GESUNDHEIT IST VORRANGIG

Vorwiegend geht es mir um meine Gesundheit. wieder zu jener Kondition zu finden, die ich noch vor 1,5 Jahren hatte. Muskeln wieder aufbauen, die Wirbelsäule stärken. Wenn sich der Körper etwas formt, ja bitte gerne.
Die Hard Facts sind nämlich echt erbärmlich. Seit einer Woche gehe ich nun wieder zum Training. Ich habe nun am Rad mit Niveau eins begonnen, und am Laufband schaffe ich mühselig 2% Steigung bei einer Geschwindigkeit von 3,5km/h. Normalerweise darf man das gar nicht laut sagen, aber es soll ein Ansporn für mich sein. Zwischen diesen beiden Übungen liegen zahlreiche Geräte und auch Balanceübungen.

Vita Club Salzburg Süd

Wie es mir dabei ergeht, das erzähle ich euch nun in den kommenden Monaten. Hier am Blog, auf Facebook und auf Instagram.
Info für die werte Leserschaft
Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Vita Club Süd in Salzburg. Der Inhalt des Artikels entspricht allein meiner persönlichen Meinung.

3 Comments Es muss wieder mehr Sport in mein Leben

  1. Marlies Damer

    Ich hatte vor fünf Jahre (mit 42) einen Darmverschluss, mit dem Sport hab ich vor drei Jahre wieder angefangen. Am meisten hat mich dieser nervige Strechverband gestört, den ich leider viel zu lange getragen habe. Nach drei Monaten hab ich denn die ersten „Ansätze“ von Bauchmuskulatur bemerkt. Das war ein tolles Gefühl. Auch wenn ich keine 57 kg mehr wiege, sehe ich mit Narbe auf dem Bauch besser aus als früher. Es gibt ein Leben nach dem Darmverschluss. Ich wünsche Dir alles Gute, Gesundheit und Stärke.

    Gruß
    MD

  2. Marlies Damer

    Liebe Claudia, ich hatte vor fünf Jahren einen Darmverschluss. Vor drei Jahren habe ich wieder mit dem Sport angefangen, es ist ein schönes Gefühl zu sehen wie die Muskeln sich wieder aufbauen. Ich habe meinen Darmverschluss akzeptiert und höre auch mehr auf meinen Darm.
    Ich wünsche Dir Gesundheit, wenig Stress und Gelassenheit.
    Gruß
    MD

    1. Claudia Braunstein

      Hallo Marlies, ich bin ja auch noch dazu Dysphagie-Patientin, das heißt ich kann nicht richtig kauen und schlucken. Diese Einschränkung stammt von meiner überstandenen Mundhöhlenkrebserkrankung. Darum ist das Problem mit dem Darm immer wieder akut. Jetzt muss abgeklärt werden, wie Fasern in meine Nahrung kommen können. Es ist ein endloses Thema. Aber durchaus interessant, sich damit auseinanderzusetzen. Liebe Grüße, Claudia

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