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Hoch über der Stadt; rund um den Stör im Wiazhaus im Franziskischlössl

Der Kapuzinerberg ist einer der Salzburger Stadtberge, der durch seine dichte Bewachsung als auch grüne Lunge gilt und mit seinen weitläufigen Wanderwegen zum Spazieren einlädt. Von vielen Stellen aus hat man unbeschreibliche Ausblicke auf die Stadt. Besonders schön ist der Blick auf die Altstadt vom Kapuzinerkloster aus oder ein Stück weiter zeigt sich die Festung von einer ganz außergewöhnlichen Seite.

Collage Kapuzinerberg

Franziskischlössl
Vor wenigen Tagen bin ich einer besonderen Einladung vom Salzburger Altstadt Marketing gefolgt. Im Frühjahr findet nun seit einigen Jahren ein einmonatiges Kulinarikfestival, das von einer Vielzahl von Gastronomiebetrieben gestaltet wird, in der Stadt statt. Während eat&meet kann man täglich an verschiedenen Orten wunderbar essen. Die Lokale bieten diverse Programme an, laden Gastköche ein oder servieren Spezialitäten. Im Wiazhaus im Franziskischlössl am Kapuzinerberg konnte man am vorletzten Eventabend ein mehrgängiges Störmenü verkosten. Neben den Wirtsleuten Wolfgang und Toni waren an diesem Abend auch noch das Ehepaar Grüll aus Grödig am Gelingen beteiligt. Die Familie Grüll ist ein Garant für hochwertigen Fisch und weit über die Grenzen hinaus bekannt für einen exzellenten Kaviar, der aus eigenen Gewässern stammt. Darüber möchte ich noch gesondert erzählen.

Musikempfang Franziskischlössl

Gastraum Franziskischlössl
Zum Franziskischlössl gelangt man am besten zu Fuß. Für besondere Anlässe wird ein Shuttelservice angeboten, ansonsten kommt nur ein Taxi in Frage, weil die private Zufahrt untersagt ist. Allerdings fährt nicht jedes Fuhrunternehmen die an manchen Stellen etwas gewagte Straße hinauf zum Wiazhaus. Glücklicherweise war das Wetter frühlingshaft sonnig, so dass sich der fast 30 minütige Weg von der Altstadt wirklich als Einstimmung eines schönen Abend bezahlt gemacht hat.

Stör-Verhackert

Fischsuppe

Kaviar Grüll Grödig

Toni Gruber Grüll Kaviar
Beim Eintreffen spielte in den letzten Sonnenstrahlen eine Blasmusikgruppe im Hof des alten Schlössl zum Aperitif. Dann ging es ins Kellergewölbe zum 5 gängigen Störmenü. Stör findet man in unserer Gegend eher selten auf der Speisekarte. Ich mag ihn ganz gerne, weil er grätenfei ist und trotz des festen Fleisches sehr weich ist. Zwei ganz besondere Überraschungen gab es in Form von Verhackert vom Stör und Stör-Szegediner-Gulasch. Beides waren innovative Gerichte, die ich sicher auch zuhause umsetzen werde. Tadellos auch die Fischsuppe, nach einem Rezept aus dem Hause Grüll und der lauware Stör mit dreierlei Linsen und rohem Spargel. Hier musste ich leider beim Beiwerk passen, weil ich weder Linsen noch Spargel in roher Form essen kann. Ein Highlight waren Blinis mit Grüll-Kaviar als Überraschungszwischengang. Den Abschluss machte ein Avocado-Matcha-Tiramisu mit Kaviarkrokant. Eine wirklich außergewöhnliche Kombination.
Ich habe mir ganz fest vorgenommen auch wieder öfter auf den Kapuzinerberg zu wandern, um auch bei den netten Wiazleut Wolfgang und Toni einzukehren.

lauwarmer Stör mit Linsen

Szegediner Gulschasch vom Stör

Avocado Matcha Kakao Mousse

 

eat&meet Menü, all around Stör

Knackiger Start mit saurem Rahm
Was g´schmackigs
Störverhakertes | Bio-Roggenbrot
Heißer Einstieg
Uschis legendäre Bouillabaisse
Rauchiger Geschmack
Geräuchertes Störfilet
Linsenpotpourri
Hochgenuß
Stör-Szegedinergulasch
Salzkartofferl
Süßer Abschluß
Avocado-Matcha-Tiramisu Kaviarkrokant

4 Comments Hoch über der Stadt; rund um den Stör im Wiazhaus im Franziskischlössl

    1. Claudia Braunstein

      Lieber Toni, danke für den lieben Kommentar. Ich verspreche hiemit, dass ich heuer wirklich öfter, statt auf den Mönchsberg, auf den Kapuzinerberg klettere. Liebe Grüße aus der Riedenburg, Claudia

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