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Nijmegen; letzter Tag auf meiner Reise mit der AROSA Brava

Mit einigem Wehmut sitze ich nun über diesem Beitrag, denn es sind einige Wochen bereits vergangen, dass ich von meiner gemeinsam Flusskreuzfahrt mit meiner Mama auf der AROSA Brava zurückgekehrt bin. Diese Reise hat uns nicht nur nach Köln, Amsterdam und Rotterdam gebracht, sondern auch in die eher weniger bekannte und auch nicht sonderlich aufregende Stadt Nijmegen. Ich tue mir da schon bei der Aussprache des Namens schwer und das hat nichts mit meiner Einschränkung zu tun, sondern liegt vor allem Niederländischen generell.

STADTSPAZIERGANG DURCH NIJMEGEN

Trotzdem muss ich sagen, dass mich der geführte Spaziergang durch die Stadt begeistert hat. Architektonisch darf man sich nicht allzu viel erwarten, Nijmegen war im Jahr 1944 das Opfer eines fatalen Irrtums der Alliierten, denn das Zentrum wurde fälschlicherweise bombardiert und dabei entstand nicht nur ein enormer Schaden an Gebäuden, sondern auch an der Zivilbevölkerung. So wurde unter anderem ein Schulgebäude getroffen. Daran erinnert heute noch eine kleine Ausstellung im neuen Rathaus.
Auch das Schicksal der jüdischen Bevölkerung nimmt im öffentlichen Raum Platz ein. So gab es eine junge Frau, Kitty de Wijze, deren Lebenslauf sehr an Anne Frank erinnert. Heute triff man in der Nähe der renovierten Synagoge eine kleine Statue von Kitty, die an diese schreckliche Zeit erinnern soll.
Faszinierend ist die städtebauliche Entwicklung von Nijmegen. Denn man hat nach den Kriegsjahren keine Betonburgen aus dem Boden gestampft, wie in vielen anderen Städten, sondern erst in den Sechzigern Reihenhaussiedlungen als soziale Wohnbauten errichtet. Heute wartet man auf ein derartiges Haus oft jahrelang.

STEVENSKERK UND GROOTE MARKT

Nach diesen Erläuterungen wanderten wir weiter zur Stevenskerk. Ein spätgotischer Bau, der leider nicht sehr oft geöffnet ist, wie etwa am Tag unseres Zwischenstops. Rund um diesen sakralen Bau findet man kleine Gässchen mit kleinen Shops und Lokalen. Danach führte unser Weg zum Groote Markt und vorbei an De Waagh und dem Stadhuis. Wir erfuhren viele geschichtliche Details, an die ich mich beim besten Willen nicht mehr genau erinnern kann.

 

KAROLINGISCHE SPUREN AM VALKHOF

Unser Ziel war der Valkhof-Park mit der faszinierenden Nikolauskapelle, zu der wir auch Zutritt bekamen und die als eines der ältesten, noch bestehenden Gebäude der Niederlande gilt. Am Valkhof spürt man immer noch die karolingische Vergangenheit, auch wenn nur mehr ein Bruchteil der Mauerwerke vorhanden ist. Karl der Große errichtete dort eine Pfalz und auch Friedrich Barbarossa hinterließ dort seine Spuren. Geschichtlich auf alle Fälle ein hochinteressanter Ort.
Für Mama und mich ging es dann in der verbleibenden Zeit noch schnell zurück Richtung Groote Mark, wo wir uns bei strahlendem Sonnenschein in einem der zahlreichen Kaffeehäusern einen schönen Platz im Freien fanden.

FLUSSKREUZFAHRT MIT AROSA;  PERFEKTER URLAUB

Kurz nach Mittag war dann unser Besuch in Nijmegen schon wieder zu Ende und der letzte Teil unserer Reise mit der AROSA Brava begann. Ich mag ja Schiffsreisen und -ausflüge sehr gerne. Man sieht in kurzer Zeit so unglaublich viel und kann trotzdem die Muse finden, komplett abzuschalten. Das war dann an diesem Nachmittag auch der Fall. Während die Landschaft am Rhein an uns vorbei zog und wir die wunderbare Märzsonne an Deck genießen konnten, habe ich auch unser kurze, aber intensive Flussreise Revue passieren lassen.
Diese zweite Flusskreuzfahrt hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass diese Reiseform keineswegs nur für alte Menschen geeignet ist. Im Gegenteil, so bunt gemischtes Publikum hatte ich mir nicht erwartet. Lustigerweise waren wir als Mama-Tochtergespann in bester Gesellschaft, davon gab es mehrere. Auch ganze generationsübergreifende Familien waren an Bord. Und ein ganz wichtiger Faktor, neben all den Annehmlichkeiten eines solchen Urlaubs, ist für mich das unkomplizierte Essen. Es gab nicht einmal die Situation, dass ich nichts passendes für mich gefunden hätte oder, dass ich extra bestellen musste. Das Angebot am Buffet ist zu jeder Essenszeit wirklich grandios und qualitativ hochwertig. Mit ein Grund über eine weitere Reise auf einem AROSA Schiff sehr ernsthaft nachzudenken. Der nette  junge Mann am Foto ist übrigens Josef Freudenthaler, der Kreuzfahrtmanager auf der AROSA Brava, der hier stellvertretend für das gesamte Team steht.

Info für die werte Leserschaft
AROSA Fusskreuzfahrten
Nijmegen

Auch hier findet man AROSA Reisen von BloggerkollegInnen:
Wiederunterwegs
Fernwehblog

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit AROSA Flusskreuzfahrten. Der Inhalt entspricht meiner persönlichen Meinung und ist unbeeinflusst.

3 Comments Nijmegen; letzter Tag auf meiner Reise mit der AROSA Brava

  1. Barbara

    Von Nijmwegen habe ich auch schon gehört, das ist ja nicht weit von Deutschland weg und es spricht sich ganz anders aus als ich erwarten würde… 😉

    Danke für Deinen Bericht und auch die Tipps. Ich war ja auf dem Mekong (als jüngste… – und vor x Jahren auf dem Yangzi, aber eine 24er Kabine ist glaube ich nicht typisch für eine Flusskreuzfahrt) unterwegs und fand das auch so entspannend. Mit meiner Mutter war ich übrigens auf der Nordsee, mit einem größeren Schiff und war damals auch erstaunt, wie viele Mütter-Töchter-Gespanne wir getroffen haben.

  2. Veronika

    Liebe Claudia!

    Vor einigen Jahren habe ich ein Auslandssemester in Nijmegen absolviert – danke, dass du mich mit deinem schönen Beitrag an die tolle Zeit damals erinnerst! Und keine Sorge: selbst nach einem halben Jahr klang Nijmegen bei mir nicht so wie bei den Einheimischen! Die österreichische Kehle ist wohl nicht für das holländische ‚g‘ gemacht 😉

    LG, Veronika

    1. Claudia Braunstein

      Hallo Veronika, ja, das ist mir aufgefallen, dass die Stadt sehr studentisch ist. Ich habe überhaupt festgestellt, dass ich nicht in Holland leben könnte, weil mit meiner komischen G und K-Aussprache würde das nix werden 😉 Die Niederländer sind trotzdem sympatisch. Liebe Grüße aus Salzburg, Claudia

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