claudiaontour

Fashion / Salzburg

Der Winter kann kommen, ich bin bemantelt und was die Steingasse mit meiner Jugend zu tun hat

Noch einmal entführe ich euch in eine meiner allerliebsten Gassen in Salzburg. Wir Einheimischen mögen die Steingasse sehr gerne, die zwar mitten in der Stadt und trotzdem so weit weg vom üblichen Touristenrummel liegt. Inzwischen hat sich das Gasserl auch bei anderen Bloggern als Geheimtipp herumgesprochen. Und so war unlängst eine liebe Kollegin aus dem benachbarten Bayern in Salzburg zu Besuch. Annette, Lady of Style, ist ein der wenigen 50plus Bloggerinnen im deutschsprachigen Bereich mit Schwerpunkt Mode. Wir kennen uns virtuell schon länger und meine Flusskreuzfahrt auf der Rhône Ende Oktober hat ein reales Treffen in meiner Heimatstadt verhindert. Aber ich habe ihr gerne mit ein paar Tipps ausgeholfen und ich freu mich, wenn wir uns im Frühling, oder vielleicht auch davor einmal im richtigen Leben über den Weg laufen.

mantel-braun-marella

brauner-mantel-marella

DIE STEINGASSE; NÄCHTLICHER TREFF IN DER JUGEND

Was ich Annette allerdings nicht erzählt habe, ist die Tatsache, dass ich in der Steingasse in meiner Jugend viele Nächte verbracht habe. Denn dort gibt es eine große Anzahl an Lokalen, darunter die Andreas Hofer Weinstube, kurz Andi genannt, die auch heute noch ein beliebter Studententreffpunkt ist. So hab ich es mir zumindest erzählen lassen. Am anderen Ende der Straße findet man einige Bars. Manche auch schon seit Jahrzehnten, wie das Fridrichs oder das Saitensprung, in dem ich in so mancher Nacht bis zum Morgengrauen auf der Bar tanzte. Vielleicht sollte ich doch wieder öfter abends nicht nur gut essen gehen. Noch würde ich ohne Hilfe auf den Tresen steigen können.

andreas-hofer-steingasse

DIE EINZIGARTIGE AIKO-KRIPPE

Heute spaziere ich dort oft durch die Gasse und genieße die Stille und die schönen Lichtspiele, die sich ständig zwischen den engen Häuserfronten verändern. Bald öffnet dort übrigens die einzigartige AIKO-Krippe ihre Türen, die sich so sehr von anderen Krippen unterscheidet. Von Mitte Dezember bis Anfang Februar kann man dort jeweils Samstag und Sonntag Stunden verweilen.
Bei meinen nächsten Spaziergängen werde ich wohl meinen neuen Winterbegleiter ausführen. Wunderschön kamelfarben, das sich gut mit meiner Garderobe kombinieren lässt. Ob schwarz oder beige, braun und winterweiß, da passt alles zusammen. Ein wenig erinnert mich das gute Stück an einen Mantel aus meiner Jugend, den ich selber geerbt hatte. Alles wiederholt sich irgendwie oder bleibt bestehen, wie die Lokale in der Steingasse.

claudia-braunstein

mantel-marella-2016

Info für die werte Leserschaft
Mantel: Marella

Hose: Zara

Stiefel: E+E Braunstein

Frisur:

Valerie, Coiffeur Franziska

Fotos: Renate Eisen-Schatz, Photography

 

 

6 Comments Der Winter kann kommen, ich bin bemantelt und was die Steingasse mit meiner Jugend zu tun hat

  1. Annette

    Wirklich ein Traummantel, liebe Claudia und die Qualität sieht man ihm an, da hat sich die Investition gelohnt. Mit den Stiefel sieht Dein Look einfach super aus, würde ich sofort so tragen!

    Herzlichen Dank für die Erwähnung – Dir habe ich die Entdeckung dieser Gasse zu verdanken, die so ein besonderes Flair hat, ich war ganz begeistert!

    Und Du warst also nicht im „Maison de Plaisir“, an dem wir vorbeigegangen sind 😉

    Ganz liebe Grüße,
    Annette | Lady of Style

    1. Claudia Braunstein

      Liebe Annette, jetzt musste ich echt lachen. Ich war in der Maison de Plaisir sogar schon drinnen. Es gibt in Salzburg einmal im Monat für Salzburger Führungen durch besondere Häuser und eines der ersten war das Freudenhaus. Ich habe gestern tatsächlich darüber nachgedacht einmal einen Beitrag darüber zu schreiben. Oder noch gewagter, ein Fashionshooting in Abendmode dort zu knipsen. Das wäre einmal ganz was anderes. 😉 Ich freu‘ mich immer noch, dass dir mein Gasserl so gut gefallen hat. Liebe Grüße aus Salzburg, Claudia

  2. Beata

    Liebe Claudia,
    nicht nur die Stadt Salzburg und deine Lieblingsgasse wären eines Besuches wert, wenn ich näher wohnen würde, sondern auch der Friseursalon, in dem deine Tochter arbeitet. Deine Haare sehen wunderbar aus, sowohl der Schnitt als auch die Farbe (: Deine Tochter leistet tolle Arbeit, genauso wie deine Photographin! Ein großer Lob an die beiden. Du selbst hast ein schönes, dichtes Haar. Wie machst du das?
    Lieber Gruß!
    Beata

    1. Claudia Braunstein

      Hallo Beata, so viele schöne Komplimente, die ich den beiden Damen gerne weiterleite. Mein Haar liegt in der Familie, meine Mama hat heute noch so wunderbare dichte Haare. Ich hoffe, das bleibt so. Ich hatte ja eine Chemotherapie vor fünf Jahren, es sind mir damals auch ein wenig die Haare ausgegangen, und vor allem wurden sie ganz dünn und matt. Das hing auch mit meinem schlechten Ernährungsstatus zusammen. Zum Glück hat sich das alles wieder normalisiert. Ich lebe aber sehr gesund, vor allem beinahe stressfrei. Das spielt sicher eine Rolle. Ich schicke dir ganz liebe Grüße aus Salzburg, Claudia

      1. Beata

        Dann hast du wirklich Glück mit deinen Genen! Ich freue mich auch, dass es dir besser geht (:
        Lieber Gruß aus dem Saarland
        und einen schönen 1. Advent!
        Beata

Leave A Comment

%d Bloggern gefällt das: